Betriebliche Altersvorsorge – Gut beraten, rechtlich abgesichert

Bei der Umsetzung einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) tragen Arbeitgeber die volle Verantwortung und setzen sich damit vielen Haftungsrisiken aus.

Seit der Neuregelung des Altersvermögensgesetzes, wurde seitens des Gesetzgebers und der Rechtsprechung immer mehr Verantwortung an die Arbeitgeber übertragen. Seither sind alle Arbeitgeber dazu verpflichtet, ihren Arbeitnehmern eine betriebliche Altersversorgung zumindest im Rahmen einer sogenannten Entgeltumwandlung anzubieten.

Durch diese Verpflichtung setzen sich Arbeitgeber verstärkt der Gefahr aus, in zahlreiche Haftungsfallen hineinzutappen. Der Grund dafür sind die vielen Regelungen und Richtlinien. Die bAV wird vom Betriebsrentengesetz, Steuer-, Sozialversicherungs- und Versicherungsaufsichtsrecht geprägt. Dadurch ist die bAV ein komplexes Versorgungsmodell. Doch nicht nur der gesetzliche Anspruch erweist sich als umfangreich, auch der Arbeitsaufwand ist nicht zu vernachlässigen. Selbst bei einer Versorgungszusage durch einen externen Versorgungsträger, übernimmt der Arbeitgeber nach § 1 BetrAVG immer noch so gut wie alle Pflichten gegenüber dem Arbeitnehmer – vor allem die Verantwortung der Ausfinanzierung.

Die Pflichten des Arbeitsgebers

Zum einen ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, seine Mitarbeiter über die Möglichkeiten einer bAV aufzuklären. Der Arbeitgeber ist aber auch für die Qualität der abgeschlossenen Verträge verantwortlich. Somit ist es seine Aufgabe einen Versorgungsträger auszuwählen, der auch die garantierten Leistungen erfüllen kann. Nur durch eine gründliche Überprüfung dieser Einzelheiten, kann eine größtmögliche Sicherheit gewährleistet werden. Auch Unwissenheit schützt bekanntlich vor Strafe nicht. Aus diesem Grund ist es naheliegend, sich bereits heute vor möglichen Haftungsrisiken abzusichern.

Eine größtmögliche Haftungsfreistellung ist nur gegeben, wenn man entweder einen hohen Zeit- und Kostenaufwand in Kauf nimmt oder auf eine professionelle Beratung setzt. Es gibt Unternehmensberatungen, die sich im Rahmen des Business Process Outsourcing (BPO) auf HR-Operations spezialisiert haben. Dabei handelt es sich um eine Auslagerung des Pensionsmanagements sowie vieler anderer Prozesse des Betriebs von Personal. Durch ein jahrelang entwickeltes Wissen, kennen sich diese Berater mit den aktuellen Rechtsbestimmungen und den damit verbundenen Risiken besonders gut aus. Mit einer lückenlosen Beratungsleistung werden Arbeitgeber nicht nur über deren Rechte und Pflichten aufgeklärt, sondern auch über deren Nutzen informiert.